Anabolika-Spritze: Steroide als Injektion

Es gibt immer mehr Sportler, die in Betracht ziehen, zur Anabolika-Spritze zu greifen. Die Mittel werden i. d. R. unter die Haut oder direkt in den Muskel gespritzt. Zwar gibt es auch Stoffe, die man als Pulver bzw. Tablette kaufen kann, doch jeder, der sich mit der Materie befasst hat, ist sich darüber im Klaren, dass die Art der Einnahme nichts mit den Risiken oder mit der Wirkung an sich zu tun hat.

Steroide richtig anwenden

Sportler, die noch nicht viel mit Doping zu tun hatten, denken oft, dass orale Steroide (also solche, die man als Tablette oder Kapsel zu sich nimmt) nicht so stark und daher auch nicht so gefährlich sind wie die, die man sich spritzt. Das ist leider falsch. Dem Körper ist es nämlich völlig egal, ob ein Anabolikum zuerst durch den Magen geht oder direkt ins Blut. Für einen Sportler, der seine erste Kur plant, ist es daher ratsam, beim ersten Mal zu einer leichten Variante von Testosteron zu greifen, wie z. B. Enantat oder Cypionat. Diese Produkte sind dem Hormon, das der Körper selbst herstellt, sehr ähnlich. Sie weisen nur geringe Risiken auf, wenn man sie mit den Mitteln vergleicht, die man oral einnehmen kann,  und sie führen immer noch zu sehr guten Zuwächsen an Kraft und Masse.

Wir raten allen Athleten, sich von einem Arzt untersuchen zu lassen, bevor sie eine Kur beginnen. Gute Gesundheit ist ein Muss, wenn die Kur ein Erfolg werden soll. Es ist auch ratsam, dass man sich von einem Arzt zeigen lässt, wie die Spritze richtig zu setzen ist. Wenn man das alles nicht weiß, kann man viel falsch machen, und dann kommt es oft zu Problemen, die mit ganz wenig Aufwand leicht zu vermeiden gewesen wären.